Energiearbeit


Energiearbeit



Wenn wir ein Trauma erleben, dann hinterlässt dieses einen Abdruck in unserem Energiefeld und informiert den Körper. Wann immer es in unserem Leben zu einer Situation kommt, die der Situation in welcher das Trauma entstanden ist, ähnelt, dann wird dieser Abdruck getriggert und ruft in uns die gleichen Reaktionen wie damals hervor. Deshalb wiederholen wir unsere Geschichten so lange, wie sich der Abdruck dieses Traumas in unserem Energiefeld befindet. Das kann uns physisch und/oder psychisch krank machen.
Abdrücke können durch Traumata in unserem jetzigen Leben, durch ererbte Geschichten unserer Vorfahren oder auch aus einem früheren Leben stammen.

Die Aufgabe des Schamanen ist es, den Klienten in seine Eigenverantwortung und damit in seine eigene Kraft zu bringen.
Heilung ist ein Prozess!

Wichtig: Energetisches Heilen dient der Aktivierung der Selbstheilungskräfte und ersetzt nicht die Diagnose oder Behandlung durch den Arzt oder Heilpraktiker.



Kurze Einführung in die mystische Tradition der Inkas
(Auszug im Intrenet)

Die mystische Lehre der Anden wurzelt in einer Jahrtausende alten Tradition, die im Inkareich ihren Höhepunkt erlebte. Es war der Vater von Juan Nuñez (dem Lehrmeister von Elizabeth Jenkins), der vor 50 Jahren als Anthropologe auf die Q'eros stieß – ein kleines Volk, das hoch oben in den Anden lebt – und entdeckte, dass sie direkte Nachkommen der Weisheitsträger der alten Inkas sind. Ihre spirituellen Kenntnisse waren nicht vergessen, sondern hatten 500 Jahre der Unterdrückung überlebt, da sie durch mündliche Überlieferung von Meister zu Schüler weitergegeben wurden, weit außerhalb des Gesichtskreises der „zivilisierten“ Welt.

Diese faszinierende spirituelle Tradition lehrt, wie man eine in beiden Richtungen offene Verbindung mit der Kausay Pacha, der Welt der lebendigen Energien herstellt. So sehen die Inkas die Welt: Alle Materie hat einen stofflichen und einen energetischen Aspekt. Der energetischen Aspekt besteht aus einer „Blase“, die Menschen, Tiere und Pflanzen, aber auch Gebäude und Städte umgibt und durchdringt. Diese Blase besteht aus lebendiger Energie, die in anderen Traditionen Prana, Chi oder Ki genannt wird. Diese Energie ist jedem Menschen zugänglich und manifestiert sich in verschiedenen Abstufungen von Feinheit/Leichtigkeit und Grobheit/Schwere.

Die Andentradition ist ein völlig offenes spirituelles System und kennt keine Dogmen.

In der Andentradition gilt nur ein Gesetz: das Gesetz von Ayni. Es bedeutet Austausch, Ausgleich: Geben und Nehmen. In der religiösen Praxis bedeutet Ayni, dass alle Glaubensrichtungen ihren Platz haben, dass es keinen Streit darüber gibt, was erlaubt ist und was nicht und dass die äußere Form von untergeordneter Wichtigkeit ist.
Die Mystik der Inkas kennt weder Gut oder Böse noch positive oder negative Energie. Es gibt nur leichte ("sami") und schwere (“hoocha") Energie. Die Tradition lernt wie wir die schwere Energie, die zu Krankheit, Depressionen und Konflikten führen kann, „essen“ und „verzehren“ oder transformieren kann, wobei die schwere Energie zu Pachamama (die  Erde) abgeleitet wird, für die sie laut der Tradition der Anden willkommene Speise und ein Geschenk ist.
Im Quechua, einer der ursprünglichen Sprachen der Andenbewohner, und die Sprache, in der die Weisheit der Inkas in der heutigen indianischen Bevölkerung fortlebt, gibt es kein eigenes Wort für “Wille“. Es gibt nur ein Wort, das zugleich „Liebe“ und „Wille“ bedeutet, da die beiden Begriffe in dieser Kultur unauflöslich verknüpft sind: Munay. Das kann man etwa mit „Macht des Herzens“ umschreiben. Die Macht des Herzens ist die am höchsten geschätzte menschliche Qualität in den Anden, gefolgt von Llank’ay, der Macht der körperlichen Arbeit und Realisierung; erst danach kommt Yachay, die Macht des – auf Erfahrung beruhenden - Intellekts.
Ein weiterer großer kultureller Unterscheid – der besonders bemerkenswert ist angesichts unseres Wohlstandes und der Armut der Inkas – besteht darin, dass die Indianer der Anden von Überfluss und gemeinsamem Reichtum ausgehen. Es gibt eine unerschöpfliche Quelle von Energie.
Das ist unserem „westlichen“ Basisempfinden von Knappheit, Mangel und Konkurrenz diametral entgegengesetzt.